BEATE macht den Preis

Seit BEATE zum 1. Januar 2016 in Kraft trat, überwacht sie den Wettbewerb.

Mit BEATE befassen sich Händler und Netzbetreiber in Bezug auf Speicher, Markt- und Grenzübergangspunkte. Die Bundesnetzagentur reagierte mit der Festlegung zur „Bepreisung von Ein- und Ausspeisekapazitäten“ auf ein geändertes Verhalten der Netznutzer und neue Anforderungen im Speichermarkt. Denn seit einiger Zeit buchen Netznutzer strukturiert Kapazitäten entsprechend ihres Bedarfs. Das bewirkt bei Fernleitungsnetzbetreibern Einnahmeausfälle, die sich in höheren Entgelten an anderen Netzpunkten niederschlagen. Zudem besteht an verschiedenen Grenzübergangspunkten Wettbewerb zwischen Entry-Punkten verschiedener Netzbetreiber des gleichen Marktgebiets. Die Bepreisung unterbrechbarer Kapazitäten spiegelt an diesen Punkten – so jedenfalls die Einschätzung der Bundesnetzagentur – nicht die Kosten einer Unterbrechung wider. Aus Aspekten der Versorgungssicherheit wurden Speicher günstiger.