GeLi hilft beim Wechsel

Wann immer ein Lieferantenwechsel ansteht, kommt GeLi zum Tragen und sorgt für einen reibungslosen Ablauf im Hintergrund.

GeLi – mit vollem Namen „Geschäftsprozesse Lieferantenwechsel Gas“ – sorgt durch verbindliche Vorgaben für einen ordnungsgemäßen Wechsel von Lieferanten. Die Festlegung wacht über die Abläufe, die für wechselwillige Abnehmer nicht sichtbar sind. Nach GeLis Regeln und Standards müssen Gasvertriebe und Netzbetreiber zusammenarbeiten, um den Wechsel so reibungslos und kurzfristig wie möglich zu gestalten. Abnehmer dürfen ihren Energielieferanten zu jedem beliebigen Tag wechseln. Zwischen der Belieferung und der Netzanmeldung durch den neuen Lieferanten muss nur eine Mindestfrist von zehn Werktagen liegen. GeLi bezieht alle Abnehmer ein, also Standardlastprofile und Registrierende Leistungsmessung. Außerdem berücksichtigt sie sowohl den vertraglichen Wechsel als auch den Wechsel in die Grund- bzw. Ersatzversorgung.

GeLi geht detailliert auf jeden einzelnen Schritt des Wechselprozesses ein und setzt für diesen verbindliche Fristen. In der Summe fordert GeLi: Der Kundenwechsel darf nicht länger als drei Wochen dauern. Damit alles rund läuft, legt GeLi Standarddatenformate für die Zählerstandsübermittlung und Stammdatenänderung sowie die Netzentgeltabrechnung fest. Bilaterale Vereinbarungen lässt die Bundesnetzagentur in GeLi weiterhin zu.