KoLA regelt die Kosten

Die KoLA der Bundesnetzagentur ist ein komplexes Gemisch. Sie schafft die Grundlage für den Umgang mit den Kosten für Lastflusszusagen.

KOLA dreht sich vor allem um Lastflusszusagen, die in Ausschreibungen zu schwankenden Preisen erhältlich sind. Genau das findet sich auch in der Aufschlüsselung des Namens wieder: „Kosten für Lastflusszusagen als volatile Kostenanteile“. Die Anerkennung der Kosten als volatile Kostenanteile steht im Zusammenhang mit der Anreizregulierung, der die Fernleitungsnetzbetreiber unterworfen sind. Deren Kostensteigerungen führen zu einer Erhöhung der Erlösobergrenzen des einzelnen Netzbetreibers. Zudem stehen Kostensenkungen volatiler Kosten weder zum Abbau von Ineffizienzen noch als Gewinn zur Verfügung. Die Bundesnetzagentur geht davon aus, dass die Kosten für Lastflusszusagen zeitlich starken Schwankungen unterworfen sind und ihre Beschaffung regelmäßig erfolgt.

Mit KOLA legt die Bundesnetzagentur fest, dass die Beschaffung von Lastflusszusagen in einem transparenten und diskriminierungsfreien Ausschreibungsverfahren stattzufinden hat. In der Regel sollen die FNB jährlich nur Monatsprodukte ausschreiben und in kurzfristigen unterjährigen Ausschreibungen Monats- und Tagesprodukte beschaffen. Für die Preisfindung bezieht KOLA gewichtete Arbeits- und Leistungspreise mit ein. Die Preise fließen in der Ausschreibung in eine Merit-Order-Liste ein. Die Ergebnisse der Ausschreibung müssen veröffentlicht werden.